Über Torsten

1980

Torstens Mutter Monika aus Oberschlesien gebärt Torsten in Leverkusen, im Krankenhaus in Schlebusch, als letztes von drei Kindern. Sein Vater Uwe stammt aus Sudetendeutschland. Danach zieht er in die Immobilie der Eltern ein.

1990

Torsten geht zur Erstkommunion. Auf der zugehörigen Feier entdeckt er eine Videokamera und dreht sein erstes Homevideo. Er führt Interviews mit den Gästen und filmt in die Toilette rein. Seine Schwestern Petra und Anita sind begeistert und erkennen das frühe Talent ihres Bruders. Danach wird er Messdiener, tritt aber 15 Jahre später ganz aus der Kirche aus.

 

1998

Torsten brilliert im Stück Italienische Nacht von Ödön von Horváth (Theaterkurs der Stufe 12 der Werner-Heisenberg-Schule). Rolle: Stadtrat Ammetsberger.

Die Aula tobt vor Begeisterung. Danach schneidet Torsten sich die Haare ab.

2000
Abitur mit 3,3. Hauptfächer Deutsch und Englisch, Nebenfächer Mathe und Erziehungswissenschaften, Lieblingsfächer Religion und Freistunde.
Torsten liest auf der Schulveranstaltung Ausgezeichnet einen Text über
das Leben eines Flusens vor. Die Aula tobt wieder. Später liest er das nochmal
im Garten der Nachbarn vor. Danach Zivildienst im Kinderheim.

2002

Torsten macht eine Ausbildung als Mediengestalter Digital- und Print Fachrichtung Mediendesign und nimmt anschließend eine Festanstellung als Grafiker an. Er arbeitet bis heute in diesem Beruf und ist mit seinen Arbeitskollegen sehr zufrieden.

 

2004

Entstehung des Independentfilms Nosferatu und Gisela und die Arbeitsfalle
mit vielen Freunden und technisch schlechtem Material. Rolle: Nosferatu.
Heute hat der Film heimlichen Kultcharakter. Es gibt ihn aber nur auf VHS.

2006
Torsten beginnt mit seinem ersten Roman Theo in Thailand (später Umbenennung in Karma) und liest einen Auszug davon im Kölner Café Duddel. Bis heute ist der Roman wegen küstlerischer Differenzen nicht fertiggestellt. Torsten weiß auch gar nicht mehr genau, wo die Datei ist.

 

2007

Torsten fotografiert in seinem ersten Fotoprojekt seine neue Wahlheimat Köln.
Titel: Die Liebe steckt im Detail. Er produziert ein Exemplar eines Fotobandes,
welchen bis heute kein Verlag drucken wollte. Mist! In den darauf folgenden Jahren folgen weitere tolle Fotoprojekte in Paris, Zypern, Nördlingen und Südostasien.

2008
Unter dem Namen Torsten erklärt die Welt zeigt er sein erstes Abendprogramm im privaten Rahmen im Keller seines Elternhauses. Nur drei Monate später folgt der erste öffentliche Auftritt bei Escht Kabarett im Bürgerzentrum Ehrenfeld.

2009
Torsten ergattert einen Platz in der Sommerreihe gratis und nicht umsonst im Kölner Atelier Theater. Er tritt an vier Abenden im Kaffee auf und zeigt seine bisherigen Highlights unter dem Namen Wenn im Hirn etwas aussetzt.

 

2010

Torsten wird von den Comedy Knights zum Ritter des Severins Burg Theaters
geschlagen und somit in den künstlerischen Adelsstand des Spielhauses gehoben.
Im Herbst feiert dort sein neues Abendprogramm Klamauk ist mein Leben Premiere.

2011
Torsten bekommt seine eigene Personality Show. Die Crazy Torsten Show startet wöchentlich im WirtzHaus, dem ehemaligen Atelier Kaffee.

Daneben stertet er im Kulturausbesserungswerk den Leverkusener Ableger der Kölner Kultshow Kunst gegen Bares.

Außerdem fährt Torsten in den Urlaub.